George, Elizabeth

Thomas Linley und Barbara Havers Reihe

 

 

 

Gott schütze dieses Haus (1988)

Jahrhundertelang hat ein Nest im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf verbracht - bis ein brutaler Mord die Spinnweben für alle Bewohner zerreißt. Denn der Dorfpfarrer, Pater Hart, macht eine grauenvolle Entdeckung: William Theys, eines seiner treuesten Schäfchen und hoch angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in seiner Scheune. Neben ihm kauert seine leicht debile neunzehnjährige Tochter, die sagt: "Ich hab´s getan." Dann verstummt sie...

Ein Fall für Scotland Yard, das ein höchst ungleiches Team zur Aufklärung des Verbrechens schickt: Inspektor Thomas Lynley, attraktiv, weltmännisch, galant, und seine Mitarbeiterin Barbara Havers, ein häßliches Entlein, das sich neben dem charmanten Lynley noch plumper und unbeholfener vorkommt. In nervenaufreibender Kleinarbeit entwirren die beiden ein dunkles Netz, das die Abgründe hinter einer biederen Fassade von Wohlanständigkeit kaschiert, entlarven eine grausige Wahrheit, die mehr als ein Leben zerstört hat...

 

Keiner werfe den ersten Stein (1989)

In den schottischen Highlands herrscht tiefster Winter, und Westerbrae, ein Country-House wie aus dem Bilderbuch, ist von der Welt abgeschnitten - ideale Voraussetzung für eine prominente Londoner Theatergruppe, um ungestört ein neues Stück zu proben. Doch schon am ersten Morgen wird aus den Proben tödlicher Ernst: Joy Sinclair, die junge Autorin, wurde kaltblütig erdolcht. Und die Ortspolizei weigert sich, die Untersuchungen zu übernehmen. Ein Fall für Inspector Lynley von New Scotland Yard, stammen doch fast alle Beteiligten aus den ihm wohlvertrauten, besten Kreisen der englischen Gesellschaft...

 

Auf Ehre und Gewissen (1990)

Bredgar Chambers ist ein englisches Elite-Internat, wie es im Buche steht. Tradition, Disziplin, Ehre und Leistung bestimmen das Leben der Schüler, denen eine glanzvolle Karriere nach dem Studium in Oxford oder Cambridge vorherbestimmt ist. Als eines Tages die nackte und verstümmelte Leiche des kleinen Matthew Whately auf dem Friedhof gefunden wird, beginnt die strahlende Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Seinem ehemaligen Schulkameraden und nun verantwortlichen Lehrer zuliebe, übernimmt Inspector Lynley den Fall. Schon bald gibt es weitere Tote.

 

Mein ist die Rache (1991)

Was als fröhliches Verlobungswochenende von Lynley mit der Fotografin Deborah im Freundes- und Familienkreis auf Howenstow, dem feudalen Stammsitz der Ashertons, geplant war, entpuppt sich nach und nach als Alptraum. Im nahe gelegenen Dorf wird ein junger Journalist bestialisch ermordet - und alle Spuren führen nach Howenstow, zum gräflichen Verwalter, zu Lynleys Gästen, ja sogar zu seinem eigenen Bruder. Auf der Suche nach dem Täter verfangen sich Lynley und St. James mit jedem Schritt mehr in einem schmerzhaften Netz aus lange unterdrückten Feindseligkeiten, nicht eingestandenen Schuldgefühlen und scheinheiliger Moral

 

Denn bitter ist der Tod (1992)

Eine Studentin der Universität Cambridge wird tot aufgefunden. Der Mord an der jungen Frau erschüttert die Akademikerwelt. Und nur einer wie Inspector Lynley ist imstande, die gefährlichen unterschwelligen Strömungen hinter den dunklen Collegemauern zu erfassen. Mit seiner Assistentin dringt er immer tiefer in die arrogante Männerwelt ein, in ein tödliches Gespinst aus bedingungsloser Liebe, falschem Stolz, uneingestandenen Schuldgefühlen und dem Bedürfnis nach Rache. Subtil und dabei höchst präzise inszeniert Elizabeth George Inspector Lynleys fünften Fall.

 

Denn keiner ist ohne Schuld (1993)

Eigentlich wollte Simon St. James und seine Frau Deborah im winterlichen Lancashire nur ausspannen. Doch statt dessen erwartet sie in dem kleinen Nest Winslough Erschütterndes: Der Pfarrer des Ortes wurde vergiftet. Nur ein tragischer Unglücksfall? Lynleys Ermittlungen bringen Licht in die Vergangenheit der Dorfbewohner. Und was dabei schließlich zu Tage kommt, läßt alle verstummen.

 

Asche zu Asche (1994)

Eigentlich hat Inspector Lynley an jenem Abend Großes vor. Gerade will er Lady Helen einen Heiratsantrag machen, als ein Anruf aus dem Yard seine Pläne scheitern läßt. Im idyllischen Celandine Cottage in Kent hat der Milchmann nämlich statt der attraktiven Mieterin Gabriela Patten eine männliche Leiche vorgefunden. Der Vorfall wird noch rätselhafter, als die Ortspolizei den Toten identifiziert: Es ist niemand anderes als Kenneth Fleming, Englands gefeierter Cricket-Champion, der kurz vor dem wichtigsten Spiel seiner Karriere stand. Balld stellt sich heraus, dass alle Menschen um Kenneth Fleming seit Jahren in einem Netz aus verletzten Gefühlen, enttäuschten Hoffnungen und blindem Rachebedürfnis gefangen sind. Jeder und jede hat ein Motiv- und alle haben sie ein Alibi. Erst als Lynley seinen Job, ja sogar sein Leben riskiert, scheint es, als hätten selbst Mörder ein Gewissen.

 

Im Angesicht des Feindes (1996)

Die zehnjährige Charlotte ist verschwunden, und ihre Mutter, die Politikerin Eve Bowen, wittert ein abgekartetes Spiel. Schließlich ist Leo, der Vater ihrer unehelichen Tochter, der Chef einer Boulevardzeitung, die nach Sensationen und Großauflagen giert. Erst als Charlotte tot aufgefunden wird, erfährt Inspector Lynley von dem Fall.

 

Denn sie betrügt man nicht (1997)

Barbara Havers, Inspector Lynleys bewährte Assistentin, ist mit einem rätselhaften Todesfall befaßt: Am Strand von Balford wurde ein gewisser Haytham Oerashi, Pakistani, mit gebrochenem Genick aufgefunden. Barbara bricht in das alte beschauliche Seebad auf und gerät mitten hinein in eine von der Rezession schlimm betroffene Kleinstadt, in der Rassismus, Gewinnsucht, Arroganz und blinder Gehorsam einen gefährlichen Nährboden der Gewalt bereitet haben...

 

Undank ist der Väter Lohn (1999)

Der Selbstmord eines berühmten Londoner Komponisten und die Leichen zweier junger Menschen in einem Moor in Derbyshire sind eine harte Nuss für Inspector Thomas Lynley und Sergeant Barbara Havers. Zumal ihre Zusammenarbeit nicht gerade problemlos verläuft. Wegen Befehlsmissachtung degradiert, stürzt Havers in eine berufliche und menschliche Krise. Sie ermittelt auf eigene Faust, liefert einen Mörder und mehr als einen Schuldigen.

 

Nie sollst du vergessen (2001)

Am hellichten Tag wird Eugenie Davies in London überfahren. Und es handelt sich klar um Mord. Verblüfft stellen Inspector Lynley und Barbara Havers fest, dass es sich bei der Ermordeten umd die Mutter des berühmten jungen Geigenvirtuosen Gideon Davies handelt, der seit kurzem psychisch nicht mehr in der Lage ist, Konzerte zu geben. Und leicht irritiert nehmen sie zur Kenntnis, dass Superintendent Webberly persönlich die Ermittlungen überwachen will, was er mit der Tatsache begründet, dass er vor über zwanzig Jahren bereits einmal einen Mordfall in der Familie Davies bearbeitet hat. Damals war die behinderte Tochter der Davies´ einem gewaltsamen Tod zum Opfer gefallen. Bals schon sehen sich Lynley und Havers mit einer düsteren Familiengeschichte konfrontiert, in der überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen wie unsausweichlich immer wieder tödliche Konsequenzen haben...

 

Wer die Wahrheit sucht (2003)

Der Millionär und Mäzen Guy Brouard plant auf Guernsey einen Museumsbau. Wider Erwarten jedoch fällt der Bauzuschlag nicht an einen einheimischen Architekten, sondern an einen Amerikaner. Kurz nachdem Brouard seine Pläne auf einer Party enthüllt hat, wird er tot aufgefunden. China River, eine junge Fotografin, die die Baupläne für das Museum aus den USA nach Guernsey brachte, ist offenbar die letzte, die ihn vor seinem Tod sah – hat sie ihn ermordet? Ihre Verhaftung ruft ihre alte Studienfreundin Deborah auf den Plan, ein alte „Flamme“ von Thomas Linley und mittlerweile Ehefrau von dessen engstem Vertrauten Simon St. James. Deborah und Simon nehmen die Ermittlungen auf und stellen bald fest, dass die Inselgemeinschaft gar nicht gut auf ihren großen Gönner zu sprechen war…

 

Wo kein Zeuge ist (2005)

Thomas Lynley und Barbara Havers ermitteln in ihrem 13. Fall. Es wird ihr bislang härtester werden. Und er wird ihr Leben von Grund auf verändern… Ein Teenager wird tot auf einem Grabstein in London aufgefunden – alles scheint auf einen Ritualmord hinzuweisen. Als man Thomas Lynley und Barbara Havers von New Scotland Yard den Fall überträgt, ist soeben klar geworden, dass ein brutaler Serienmörder bereits sein viertes Opfer gefunden hat. Brisant ist, dass die ersten drei Opfer alle dunkler Hautfarbe waren. Doch warum reagiert die Polizei erst jetzt? Rassendiskriminierung, so lautet der Aufschrei der empörten Öffentlichkeit. Die forensischen Untersuchungen lassen keinen Zweifel: alle Morde tragen dieselbe Handschrift. Welche Gemeinsamkeit verbindet aber die Opfer? Barbara Havers, degradiert wegen eigenmächtigen Handelns, stößt auf eine erste heiße Spur.Doch der Tod eines fünften Jungen weicht vom Muster ab. Waren Lynley und Havers auf der falschen Fährte? Hat der Killer seinen modus operandi verändert – oder hat ein Nachahmungstäter zugeschlagen? Trotz fieberhafter Ermittlungen kann die Polizei den verstörenden Verlauf des Falles nicht verhindern. Und Lynley wird mit der größten persönlichen Tragödie seines Lebens konfrontiert…

 

What came before he shot her (2006) (engl.)

Ein Schock: Am Ende des letzten Bandes wurde Helen Linley auf der Straße niedergeschossen. Ein 12-jähriger Junge wird für die Tat verhaftet, niemand kennt sein Motiv. Schritt für Schritt werden die Hintergründe der unerklärlichen Tat aufgerollt: eine Art Pakt mit dem Teufel, der den Jungen bis zum Mord getrieben hat ...