Indridason, Arnaldur
Kommissar Erlendur Reihe
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Menschensöhne (1997) Island, eine friedliche Insel im Nordatlantik? Mitnichten. Ein pensionierter Lehrer wird in der Innenstadt von Reykjavík brutal ermordet. Zur gleichen Zeit begeht einer seiner ehemaligen Schüler in der psychiatrischen Klinik Selbstmord. Dass ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen besteht, findet als Erster der jüngere Bruder des Selbstmörders heraus. Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík schalten sich in den Fall ein… Kommissar Erlendur Sveinsson ermittelt in seinem ersten Fall.
Nordermoor (2000) Was
zunächst aussieht wie ein typisch isländischer Mord, schäbig, sinnlos und
schlampig ausgeführt, erweist sich als überaus schwieriger Fall. Wer ist
der tote alte Mann in der Souterrainwohnung in Nordermoor, dessen Computer
voller Hardcore-Pornos ist? Warum kam der Mörder auf Socken? Warum
hinterlässt der Mörder eine Nachricht bei seinem Opfer, die niemand
versteht?
Todeshauch (2001) In einer Baugrube am Stadtrand von Reykjavík werden menschliche Knochen gefunden. Wer ist der Tote, der hier verscharrt wurde? Wurde er lebendig begraben? Erlendur und seine Kollegen von der Kripo Reykjavík werden mit grausamen Details konfrontiert. Stück für Stück rollen sie Ereignisse aus der Vergangenheit auf und bringen Licht in eine menschliche Tragödie, die bis in die Gegenwart hineinreicht. Während Erlendur mit Schrecknissen früherer Zeiten beschäftigt ist, kämpft seine Tochter Eva Lind auf der Intensivstation um ihr Leben…
Engelsstimme (2002) In einem angesehenen Hotel in Reykjavík wird der Portier tot aufgefunden, als Weihnachtsmann verkleidet, die Hosen heruntergelassen. Erlendur stellt bald fest: Diskretion ist das oberste Gebot, der Tourismus ist heilig. Um den Tod des alten Mannes schert sich eigentlich niemand. Wer aber hat Interesse einen zurückgezogen lebenden Portier aus dem Weg zu räumen? Erlendur quartiert sich kurzerhand im Hotel ein und stößt auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit des Toten, auf eine „Engelstimme“…
Kältezone (2004) Als sich der Wasserspiegel eines Sees in der Nähe von Reykjavík nach einem starken Erdbeben im Jahre 2000 um einige Meter senkt, kommt das Skelett einer Leiche zum Vorschein, die Jahrzehnte zuvor im See offenbar “entsorgt” worden war. Damit die Leiche nicht an die Oberfläche trieb, war sie an ein russisches Sendegerät angekettet worden. Ein natürlicher Tod ist somit ausgeschlossen. Erlendur, Elínborg und Sigurður Óli schalten sich in den Fall ein, und ihre Ermittlungen führen sie in längst vergangene Zeiten. Es gilt, sich in Isländer hineinzuversetzen, die zum Studium in die ehemalige DDR gingen, weil sie von einer gerechteren und besseren Gesellschaft träumten. Politische Auseinandersetzungen stehen in diesem Roman jedoch keineswegs im Vordergrund, denn es geht in erster Linie um menschliche Gefühle, denen angesichts des Kalten Kriegs aber keine Chance gegeben wurde. Zudem erfahren wir viel Neues über das Privatleben Erlendurs. Valgerður und Erlendur, die sich in „Engelsstimme” das erste Mal begegnet sind, kommen sich näher…
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